vom 27.06.2027
Über 2.500 Menschen gingen am Samstag in Göttingen auf die Straße, um ihre Solidarität mit dem in der Woche zuvor von einem Neonazi verletzten Antifaschisten zu zeigen – so auch wir.
Im Anschluss an den Messerangriff drehte sich die öffentliche Debatte vor allem um Schuldumkehr; aus dem Angegriffenen wurde ein Angreifer, aus Mordversuch wurde Notwehr. Das macht uns unfassbar wütend, kommt aber auch nicht überraschend.
Der Angriff in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni hat gezeigt, wohin faschistische Ideologie mit aller Konsequenz führt: zum Auslöschen, zum Terror, zum Mord. Zudem reiht er sich ein in eine Serie ähnlicher Taten im ganzen Bundesgebiet in den letzten Monaten. Erst letzte Nacht wurde die Zelle 79 in Cottbus mit Brandsätzen angegriffen.
Es ist also leider wieder so weit: Die Rechten fühlen sich wieder mächtig genug, ihre Ideologie aggressiv durchzusetzen.
Zeit also, dass wir den antifaschistischen Selbstschutz aufbauen!
Weiterhin gute Besserung an den verletzten Genossen, dessen Familie und Freund*innen.
Liebe und Kraft von Gera nach Göttingen!
Fotos von der Demo:















