Bei unserer Demo am Sonntag in Solidarität mit Rojava hat sich der Startpunkt um ein paar hundert Meter verschoben:
Statt am Sachsenplatz startet die Demo an der Heinrichstraße auf dem Vorplatz vom Comma.
Für Anreisende ändert sich dabei nichts: Ihr müsst weiterhin am Südbahnhof aussteigen und nehmt gleich die Treppe, an der auch der Zug hält.

Die Demo findet im Rahmen der internationalen Aktionstage für Rojava statt. Die selbstverwaltete Region im Norden und Nordosten Syriens wird seit Anfang des Jahres von islamistischen Milizen, von Truppen der selbsternannten Übergangsregierung sowie der Türkei angegriffen.
Vor allem in Kobane ist die Lage prekär: Es gibt Probleme mit der Wasser-, Energie- und Stromversorgung. Die Stadt, die zum Symbol des Sieges über den IS geworden ist, wird seit Tagen belagert.
Heute wurde zum wiederholten Male eine Waffenruhe zwischen den SDF und der HTS vereinbart – diese wurden bisher immer von Seiten der HTS gebrochen. Unsere Solidarität für die Revolution in Rojava bleibt weiterhin wichtig; wir müssen weiter öffentlichen Druck ausüben, um auf die sich anbahnende Katastrophe in Kobane/Rojava aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass die „westlichen“ Regierungen ihre Haltung zur islamistischen Übergangsregierung um den Terroristen al-Dscholani ändern.
Wir schließen uns dabei den Forderungen anderer Aktivisti an:
Es braucht eine sofortige und nachhalte Waffenruhe und ein Ende der Angriffe auf Rojava!
Rojava muss international als selbstverwaltete Region anerkannt werden!
Defend Kobane, Defend Rojava!
Kommt zur Demo am Sonntag, um unsere Solidarität mit der Frauenrevolution in Rojava zum Ausdruck zu bringen!
Zeit: 01.02.2026, 13 Uhr
Ort: Gera, Südbahnhof/Heinrichstraße


