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Rückblick: Defend Rojava

vom 01.02.2026 Vergangenen Sonntag nahmen sich knapp über 300 Menschen in Gera kraftvoll und unüberhörbar die Straße, um ihre Solidarität mit der Revolution in Rojava zum Ausdruck zu bringen, welche seit Anfang des Jahres von der sogenannten Übergangsregierung, mit ihr verbündete dschihadistische Milizen und dem türkischen Staat angegriffen wird. Die EU hingegen finanziert die Übergangsregierung
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Anreisen aus Altenburg und Gera nach Jena

am 07.02.2026 Anlässlich des europaweiten Fascho-Aufmarsches und SS-Gedenkens in Budapest zum „Tag der Ehre“ 2023 wehrten sich erstmals Antifaschist*innen auch körperlich gegen die rechte Bedrohung. Die Folge war eine beispiellose Repressionswelle mit unzähligen Hausdurchsuchungen, Abhörmaßnahmen und wildesten Konstruktionen angeblicher Straftatbestände – bis hin zum versuchten Mord wegen ein paar Schürfwunden. Mehrere der gesuchten Antifaschist*innen tauchten
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Demo am 01.02.: Startpunkt geändert

Bei unserer Demo am Sonntag in Solidarität mit Rojava hat sich der Startpunkt um ein paar hundert Meter verschoben: Statt am Sachsenplatz startet die Demo an der Heinrichstraße auf dem Vorplatz vom Comma. Für Anreisende ändert sich dabei nichts: Ihr müsst weiterhin am Südbahnhof aussteigen und nehmt gleich die Treppe, an der auch der Zug
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Redebeitrag zum 21. Gedenken an Oleg Valger

vom 25.01.2026 Wie jedes Jahr stand auch diesmal wieder ein kleines Grüppchen auf einer Wiese mitten in Bieblach-Ost. Die Stadt scheint zu schweigen; der Nebel schluckt die wenigen Geräusche, die an einem Sonntag Mittag in Gera überhaupt erzeugt werden. Ab und an ist der typische Lärm der alten Tatra-Straßenbahn zu hören, den jede gersche Person
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Aufruf: DEFEND ROJAVA – Gera, 01. Februar

UPDATE: Startpunkt verlegt auf Südbahnhof/Heinrichstraße! Seit Tagen wird Rojava von HTS-Kämpfern und anderen islamistischen Milizen angegriffen, während die Türkei Luftangriffe auf die kurdische Selbstverwaltung fliegt. Auch die deutsche Regierung ist finanziell daran beteiligt, indem sie die Übergangsregierung des Terroristen al-Scharaa/al-Dscholani mit mehreren hundert Millionen Euro unterstützt. Kobanê, das Symbol des Sieges der Frauenrevolution über den
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Aufruf: Gedenken an Oleg Valger am 25.01.2026

Der 27 Jahre alte Oleg Valger wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 2004 von vier Neonazis auf brutalste Art und Weise ermordet. Obwohl einige der Täter in der Stadt als Nazis bekannt und gefürchtet waren und keinen Hehl aus dem rassistischen Hintergrund ihrer Tat machten, wollte das Gericht kein politisches Motiv
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Aufruf: Free Maja – Veranstaltungen zur Urteilsverkündung in Jena

Am 22.1. soll Majas Urteil in Budapest gesprochen werden. Deshalb wird es in Jena zwei Aktionen geben, zu denen auch wir aufrufen: Lasst uns unsere Wut über die rechtswidrige Auslieferung, die folterähnlichen Haftbedingungen und den Schauprozess Majas zum Ausdruck bringen! Lasst uns zeigen, dass wir uns von der Verfolgungswut der Behörden nicht einschüchtern lassen –
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ERHOLSAME FEIERTAGE

Faschistische Angriffe auf linke Projekte und Orte nehmen zu, Antifaschismus wird zunehmend kriminalisiert, solidarischen Organisationen werden die Konten gekündigt, der Schulterschluss zwischen Staatsmacht und Rechtsextremen wird immer offener sichtbar, (genozidiale) Kriege toben – kurz: es gab schon schönere Zeiten (Wobei…). Und dennoch sind die anstehenden Feiertage ein willkommener Anlass, auch einmal auf die eigenen Ressourcen
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Rückblick: Die Staatsmacht in die Schranken weisen

Schwarzenberg/Erzgebirge, 13.12.25 Letzte Woche fand in Schwarzenberg eine Demonstration statt, welche mit massiven Repressionen überzogen wurde. Die Demo musste in einem wandernden Kessel laufen, während Faschos sich dieser ungestört nähern durften. Dabei kam es zu Pöbeleien und Böllerwürfen. Mehrmals wurde die Demo unter fadenscheinigen Motiven von den Bullen angehalten und angegriffen. Es gab mehrere verletzte
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Redebeitrag: Wider die Verdrängung

Am 16.11.2025, dem sogenannten „Volkstrauertag“, gedachten wir allen Opfern rechter Gewalt in Gera auf dem Ostfriedhof und am Grabe des Widerstandskämpfers Rudolf Diener. Dabei hielten wir folgenden Redebeitrag: Wie im gesamten „Deutschen Reich“ waren auch in Gera Jüdinnen*Juden die am stärksten unterdrückte und verfolgte Bevölkerungsgruppe: Ungefähr 500 jüdische Personen aus Gera waren zwischen 1933 &
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Gedenken an alle Opfer nationalsozialistischer und rechter Gewalt – gestern und heute

Auf dem Geraer Ostfriedhof liegen 446 KZ-Häftlinge begraben, zumeist ungarische Jüdinnen*Juden. Außerdem ruhen dort über 200 Zwangsarbeiter*innen sowie Widerstandskämpfer*innen wie der aus Gera stammende Rudolf Diener. Er starb im Gestapo-Gefängnis in Gera an Folter. In diesem Kontext ist es mehr als widerlich, dass sich Nazis und Reichsbürger*innen jedes Jahr am Volkstrauertag an genau diesem Ort
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Rückblick: Reichsbürger*innentreffen in Weimar

04.10.25, Nachspeise: Kaiserschmarrn Am 04.10. stand schließlich der nächste und letzte Akt eines langen und intensiven Demowochenendes an. Diesmal ging’s nach Weimar, um dort gegen einen bundesweiten Reichsbürger*innenaufmarsch zu protestieren. Ähnlich wie tags zuvor bekam die Gersche Rechte auch diesmal keinen Bus zusammen, weshalb sich 15 Reichsbürger*innen im gleichen Zug wie wir einfanden. Es handelte
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Rückblick: Fascho-Aufmarsch und Gegenprotest in Altenburg

Wenn wir uns auch in Gera ungehindert die Straße nehmen konnten, blieben die Gerschen Faschos dennoch an diesem Tag nicht untätig – bekanntlich schlossen sie sich der Demo von Freien Sachsen und Freiem Thüringen in Altenburg an. Bis auf Mobi auf den Kanälen von Heimat und JN schienen sie sich allerdings aus der Organisation der…
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Rückblick: Staat und Patriarchat zerschlagen – Antifaschismus auf die Straße tragen!

Die letzten Jahre hat sich eine kleine Tradition extrem rechter Demos am 03.10. in Gera entwickelt. Entstanden aus den Anti-Corona-Montagsspaziergängen lockten das Ende der Maßnahmen in Verbindung mit diesem Feiertag 2022 knapp 10.000 Menschen an; ein krasses Zeichen der Normalisierung Rechtsextremer in der Stadtgesellschaft und des Schulterschlusses zwischen extremer Rechten, Schwurbler*innen und Reichsbürger*innen in Gera.
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Aktionswebsite: Thüringen stellt sich quer! (03.+04.10.2025)

Für das kommende Wochenende sind vier solidarische Demonstrationen in Thüringen geplant. Updates zu diesen gibt es auf der Website g0310.noblogs.org – unter anderem zu den jeweiligen Anreisen, aber auch die Demoaufrufe, Aktionskarten und (besonders wichtig): die EA-Nummer (so circa 24h vorher).
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03.10.2025: Demo vorverlegt!

Weil bekanntlich die Gerschen Faschos nach Altenburg flüchten, ergibt sich uns die leider seltene Gelegenheit, unsere eigenen Inhalte ungestört in der Stadtöffentlichkeit zu verbreiten – das stattfindende Höhlerfest tut dazu sein Übriges. Wir werden diese Chance natürlich nutzen und unseren Erfolg, die Nazis durch unsere Demo aus der Stadt getrieben zu haben, natürlich gebührend feiern.
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12.09.2025: Soliparty: „Break me out when september ends“ – Free all Antifas!

Seit über einem Jahr sitzt Maja im Budapester Knast. Maja wurde von den Bullen in einer Nacht- und Nebelaktion nach Ungarn verschleppt. Und das rechtswidrig. Maja sowie sechs weiteren Antifaschist*innen wird der bewaffnete Angriff auf Faschos bei
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03.10.2025: Staat und Patriarchat zerschlagen!

Für den 03.10. planen wir eine größere Demonstration in Gera. Uns ist es dieses Jahr besonders wichtig, eigene inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und uns nicht auf Gegendemonstrationen zu beschränken. So nehmen
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Täter(*innen)schutz in Gera

Auch in sich selbst als links verstehenden Kreisen gibt es immer wieder Berichte von Übergriffen sowie von sexueller und sexualisierter Gewalt. Viel zu oft werden diese aber nicht ernst genommen.
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Plakat-Aktion zum ersten Nazi-nahen Veteranentag

Am heutigen Tag feiert die Bundeswehr sich selbst, die Militarisierung der Gesellschaft und das Morden als Beruf. Erstmals wurde ein “Veteranentag” ins Leben gerufen, der heute deutschlandweit begangen wird. Dabei arbeitet der Bund auch mit fragwürdigen sogenannten “Veteranenverbänden” zusammen, bei denen hinter der Fassade alles nach Naziprepper schreit.
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Rückblick: “Antifa ist notwendig”-Demo am 14.06.25 in Jena

Heute waren wir auf der “Antifa ist notwendig”-Demo in Jena. Ungefähr 6000 Antifaschist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet füllten die Straßen der Stadt, um auf die zahlreichen Repressionsbestrebungen der Staatsorgane gegen die antifaschistische Bewegung aufmerksam zu machen und die Freilassung der im Budapest- und Antifa-Ost-Komplex inhaftierten Personen zu forden.
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Rückblick auf den CSD Pößneck

Dieses Jahr fand zum ersten Mal ein CSD in Pößneck statt. Ungefähr 300 Menschen gingen im tiefsten „Hinterland“ auf die Straße, um ihre Stimme für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung zu erheben und ein starkes, mutiges Zeichen zu setzen in Zeiten zunehmender Bedrohung nicht nur von rechts(außen), sondern auch aus der sich selbst als „bürgerlich“ verstehenden „Mitte“.
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Aufruf: Gegenprotest zum Eisenberger M-Fest

Wir teilen hier den Aufruf des Aktionskreises Demokratie.
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Stellungnahme zu den Vorfällen im Umfeld der Demo „Mach frei am 1. Mai“ in Gera

Am 01. Mai 2025 fand in Gera die antifaschistische Demonstration „Mach frei am 1. Mai“ statt, die mit bis zu 1000 Antifaschist*innen ein deutliches Zeichen gegen den parallel stattfindenden Nazi-Aufmarsch setzte.
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Redebeiträge zur Demo „Mach frei am 1. Mai“ 2025

(Foto: Jacob Schröter/dpa) Wir haben auf der von uns und anderen Gruppen organisierten Demo zum 1. Mai 2025 mit anschließendem Protest gegen einen Neonazi-Aufmarsch drei Redebeiträge gehalten, die wir hier veröffentlichen:
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Redebeitrag zur antifaschistischen Kundgebung „Gera nazifrei gestalten“ am 16.12.2024

Wir hielten am 16.12.2024 auf der Kundgebung „Gera nazifrei gestalten“ folgenden Redebeitrag:
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Redebeitrag: Say their Names – Gedenken an Oleg Valger 2025

Zum Gedenken an Oleg Valger, der von Rechtsextremisten getötet wurde, hielten wir folgenden Redebeitrag:
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Stellungnahme zum 01. Mai 2023 in Gera
Unsere Stellungnahme zu den Vorfällen auf der gestrigen 1.Mai-Demo in Gera:

